Kostenlose Vorlage · Fuhrpark
Wartungsheft für Fahrzeuge: Wartungsplan, Historie und Fristen in einer Datei
Den meisten Fuhrparks fehlt es nicht an Wartung, sondern an Nachweisen. Der letzte Ölwechsel steht auf einer Rechnung im Handschuhfach, die nächste HU im Kalender einer einzigen Person, und niemand kann sagen, was der Transporter im vergangenen Jahr gekostet hat. Dieses kostenlose Wartungsheft für Excel gibt jedem Fahrzeug ein eigenes Blatt: Stammdaten, einen Wartungsplan nach Kilometern und Monaten, die vollständige Servicehistorie und das Ablaufdatum jedes Dokuments.
Free your maintenance · Kostenloser Core-Tarif, unbegrenzte Nutzer, ohne Kreditkarte.
Kurz gesagt
Ein Wartungsheft für Fahrzeuge dokumentiert pro Fahrzeug, was wann gewartet werden muss und was tatsächlich gemacht wurde. Es enthält die Fahrzeugdaten, einen Wartungsplan mit Intervallen in Kilometern und Monaten (je nachdem, was zuerst eintritt), eine datierte Historie mit Kilometerstand, Teilen, Arbeitszeit und Kosten sowie die Fristen für HU, Versicherung und Genehmigungen. FreeMaint führt dieses Wartungsheft als Software, schon im kostenlosen Core-Tarif.
Aktualisiert am 28. September 2026
Das Wartungsheft in FreeMaint
Eine Akte pro Fahrzeug
Jedes Fahrzeug ist eine Anlage mit eigener Seite. Jeder Arbeitsauftrag, geplant oder als Störung, landet in seiner Historie, und ein QR-Code im Fahrerhaus lässt den Fahrer einen Mangel mit Foto melden, ganz ohne Benutzerkonto.
Enthalten in Core (kostenlos)Fällig nach km, Betriebsstunden oder Datum
Anlagen der Kategorie Fahrzeuge erhalten automatisch einen Kilometerzähler und einen Betriebsstundenzähler. Planen Sie nach Kilometern, Betriebsstunden, Kalender oder dem, was zuerst eintritt: Der Arbeitsauftrag entsteht, sobald die Schwelle erreicht ist.
Enthalten in StarterVerschachtelte Inspektionen 10.000 / 20.000 / 40.000 km
In einem verschachtelten Plan schließt die große Inspektion die kleinen ein: Der Auftrag bei 40.000 km enthält auch die Aufgaben von 10.000 und 20.000 km. Die Werkstatt bekommt einen Auftrag statt drei, die sich überschneiden.
Enthalten in BusinessTeile, Arbeitszeit und Kosten je Auftrag
Der Arbeitsauftrag erfasst die entnommenen Ersatzteile zum Stückpreis, die Arbeitsstunden zum Stundensatz und Zusatzkosten wie die Werkstattrechnung. Die Fahrzeughistorie zeigt dann, was wann gemacht wurde und was es gekostet hat.
Enthalten in Core (kostenlos)Fristwarnungen für Dokumente und Führerscheine
HU, Versicherung, Zulassungsbescheinigung, Kfz-Steuer und Sondergenehmigungen liegen mit Ablaufdatum, Scan und Prüfergebnis beim Fahrzeug. FreeMaint warnt 30, 15 und 7 Tage vorher in der App, per Push und per E-Mail, und ebenso bei ablaufenden Führerscheinen.
Enthalten in BusinessDie Papierhistorie zieht mit um
Erfassen Sie vergangene Wartungen mit ihrem tatsächlichen Datum. Ist ein vergangener Auftrag mit einem Wartungsplan verknüpft, wird die nächste Fälligkeit daraus neu berechnet, und jeder Plan startet dort, wo das Fahrzeug wirklich steht.
Enthalten in Core (kostenlos)Warum jedes Fahrzeug ein Wartungsheft braucht
Ein Wartungsheft ist kein Papierkram um seiner selbst willen. Es beantwortet fünf Fragen, die in jedem Fuhrpark früher oder später gestellt werden, meist im ungünstigsten Moment.
- Garantie: Ein Hersteller kann einen Garantiefall ablehnen, wenn der Wartungsplan nicht eingehalten wurde. Die Kfz-GVO der EU erlaubt die Wartung in einer freien Werkstatt ohne Garantieverlust, solange die Herstellervorgaben eingehalten und nachgewiesen werden. Das Wartungsheft ist dieser Nachweis.
- Wiederverkaufswert: Ein Gebrauchter mit lückenloser, datierter Historie lässt sich leichter verkaufen und bewerten als einer, zu dem es nur einen Schuhkarton voller Rechnungen gibt. Käufer und Leasinggeber fragen danach.
- Sicherheit: Bremsen, Reifen, Beleuchtung und Lenkung verschleißen, ob es jemand aufschreibt oder nicht. Für Dienstfahrzeuge verlangt die DGUV Vorschrift 70 eine Prüfung auf betriebssicheren Zustand mindestens einmal jährlich, die sogenannte UVV-Prüfung. Ein datiertes Protokoll zeigt, dass sie stattgefunden hat.
- Kostenkontrolle: Trägt jeder Eingriff seine Teile, Arbeitszeit und Kosten, fällt das Fahrzeug auf, das das Budget auffrisst, und ebenso die Reparatur, die alle drei Monate wiederkommt.
- Audits und Schadensfälle: Nach einem Unfall fragen Versicherer, Auditor oder Gutachter, wann die Bremsen zuletzt geprüft wurden. „Vor Kurzem“ ist keine Antwort.
Was ein gutes Wartungsheft enthält
Die Vorlage folgt der Logik des Serviceheftes vom Hersteller, erweitert um das, was ein Fuhrparkleiter braucht. Ein Blatt pro Fahrzeug: Kopieren Sie den Reiter für jedes neue Kennzeichen.
Die Fristen hängen vom Fahrzeug ab: Ein Pkw muss erstmals nach drei Jahren und danach alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung, Nutzfahrzeuge über 3,5 t jedes Jahr. Die Vorlage enthält keine Beispieldaten, nur die Struktur und die üblichen Wartungsarbeiten, die Sie an Ihre Fahrzeuge anpassen.
- Fahrzeugdaten: Kennzeichen, Marke und Modell, Baujahr, Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN), Kraftstoff, Erstzulassung, aktueller Kilometerstand mit Ablesedatum, Hauptfahrer, Reifengröße und Motorölspezifikation.
- Wartungsplan: jede Arbeit mit zwei Intervallen, in Kilometern und in Monaten, Kilometerstand und Datum der letzten Durchführung sowie die nächste Fälligkeit.
- Servicehistorie: Datum, Kilometerstand, durchgeführte Arbeiten, verbaute Teile, Kosten sowie Werkstatt oder Techniker. Eine Zeile pro Eingriff, nie überschrieben.
- Dokumente und Fristen: HU, Versicherung, Zulassungsbescheinigung Teil I, UVV-Prüfung, Sondergenehmigungen und Führerschein des Hauptfahrers, jeweils mit Nummer, Stelle, Ablaufdatum und Datum der Erinnerung.
- Notizen: Mängelmeldungen der Fahrer, wiederkehrende Probleme, Garantiereparaturen und Rückrufe.
So legen Sie Wartungsintervalle fest
Ausgangspunkt ist der Wartungsplan des Herstellers, Fahrzeug für Fahrzeug. Er gibt jeder Arbeit ein Intervall in Strecke und in Zeit, etwa Ölwechsel mit Filter alle 15.000 km oder alle 12 Monate. Beide Grenzen zählen: Öl altert auch im Stand, Bremsflüssigkeit zieht Wasser, Gummiriemen verhärten.
Prüfen Sie dann, ob Ihr Einsatz als erschwert gilt. Die meisten Servicehefte sehen kürzere Intervalle vor für Kurzstrecken mit kaltem Motor, Zustellverkehr mit ständigem Anfahren und Anhalten, Anhängerbetrieb, staubige Wege, lange Leerlaufzeiten oder extreme Temperaturen. Lieferwagen, Baustellenfahrzeuge und alles mit Anhängerkupplung gehören meist dazu.
Wenden Sie schließlich die Regel „was zuerst eintritt“ an. Ein Transporter mit 40.000 km im Jahr erreicht 15.000 km nach etwa viereinhalb Monaten, lange vor der 12-Monats-Grenze. Ein Poolfahrzeug mit 6.000 km im Jahr erreicht zuerst die 12 Monate. Wer nur einen der beiden Zähler verfolgt, wartet eines dieser Fahrzeuge zu spät. Bei Gabelstaplern, Traktoren und Baumaschinen ersetzen Betriebsstunden die Kilometer.
In der Tabelle ergibt sich die nächste Fälligkeit aus der letzten Wartung plus Intervall: letzter Kilometerstand plus Kilometerintervall, letztes Datum plus Monate. Was zuerst erreicht wird, ist die tatsächliche Fälligkeit.
Fehler, die ein Wartungsheft wertlos machen
Ein Wartungsheft scheitert fast überall an denselben Gründen, und keiner davon liegt an der Tabellenkalkulation selbst.
Das Problem betrifft nicht nur Fuhrparks. Laut FreeMaint Research (2026) erfassen 27,1 % der untersuchten Standorte überhaupt keine vorbeugende Instandhaltung, und der Median-Anteil vorbeugender Arbeit liegt bei 22,5 %. Ein schriftlicher Plan mit Fälligkeiten ist der erste Schritt weg von der reinen Störungsbehebung.
- Nur Kalender oder nur Kilometer: Einer der beiden Zähler läuft immer voraus, und die Wartung kommt ausgerechnet bei den Fahrzeugen zu spät, die sie am dringendsten brauchen.
- Historie in Rechnungen verstreut: Die Werkstattrechnung liegt in der Buchhaltung, der Reifenbeleg in einer E-Mail, der Kilometerstand nirgends. Die Historie zu rekonstruieren kostet einen Tag, wenn ein Käufer oder der Versicherer danach fragt.
- Kein Kilometerstand in der Zeile: Eine Wartung ohne Zählerstand taugt nicht zur Berechnung der nächsten.
- Fristen im Kopf einer Person: Nur einer denkt an HU, UVV-Prüfung und Versicherungsverlängerung. Ist er im Urlaub, fährt das Fahrzeug mit abgelaufenem Dokument.
- Eine Datei, die alle bearbeiten: überschriebene Zeilen, zerschossene Formeln und drei Versionen, die per E-Mail kursieren.
Was FreeMaint für einen Fuhrpark tut, und was nicht
FreeMaint ist eine Instandhaltungssoftware für Fuhrparks, kein GPS-Ortungs- oder Telematiksystem. Es ortet keine Fahrzeuge und liest den Kilometerstand nicht aus dem Fahrzeug aus. Zählerstände werden in der mobilen App, beim Abschluss eines Arbeitsauftrags oder mit einer Tankbuchung samt Kilometerstand erfasst. Nutzen Sie bereits ein Ortungssystem, behalten Sie es: Zählerstände lassen sich auch über die authentifizierte API von FreeMaint per individueller Integration übertragen, mit GraphQL im Business-Tarif.
Der kostenlose Core-Tarif ersetzt die Tabelle bereits für kalenderbasierte Pläne, Historie und Kosten, mit unbegrenzt vielen Benutzern. Zählerstände und Pläne nach Kilometern oder Betriebsstunden kommen mit Starter. Das Fuhrparkmodul mit Fahrzeugprofilen, Dokumenten und Fristwarnungen, Fahrern und Führerscheinen, Tankbuch, Buchungen und verschachtelten Inspektionen gehört zu Business. Jeder Tarif wird pro Unternehmen berechnet, nie pro Fahrzeug.
Von der Tabelle zu FreeMaint
- 1
Fahrzeuge anlegen
Legen Sie jedes Fahrzeug als Anlage der Kategorie Fahrzeuge an oder importieren Sie die Liste aus einer CSV-Datei. Kilometer- und Betriebsstundenzähler werden automatisch zugeordnet.
- 2
Wartungsplan übertragen
Machen Sie aus jeder Zeile des Plans eine vorbeugende Wartung. Kalenderpläne laufen in Core; Pläne nach Kilometern, Betriebsstunden oder „was zuerst eintritt“ brauchen Starter. Tragen Sie die nächste Fälligkeit aus Ihrer Tabelle ein, damit kein Fahrzeug bei null beginnt.
- 3
Historie übernehmen
Erfassen Sie vergangene Wartungen mit „Vergangene Wartung erfassen“ und ihrem tatsächlichen Datum. Verknüpfen Sie sie mit dem Plan, dann wird die nächste Fälligkeit daraus berechnet.
- 4
Erfassen und monatlich auswerten
Fahrer oder Techniker erfassen Zählerstände per Smartphone, und jede Wartung wird mit Teilen, Arbeitszeit und Kosten abgeschlossen. Prüfen Sie einmal im Monat, welche Fahrzeuge wiederholt ausfallen und welche Dokumente bald ablaufen.
FreeMaint, Papier-Serviceheft oder Tabelle
| Kriterium | FreeMaint | Serviceheft auf Papier | Tabellenkalkulation |
|---|---|---|---|
| Fälligkeit nach km und Datum | Arbeitsauftrag, sobald das Erste eintritt (Starter) | Rechnet der Fahrer aus, wenn überhaupt | Eine Formel pro Zeile, leicht zerstört |
| Kilometerstände | Per Smartphone oder beim Auftragsabschluss | Manchmal auf der Rechnung notiert | Von Hand getippt, oft lückenhaft |
| Teile, Arbeitszeit, Kosten | Je Auftrag, Teile aus dem Lager gebucht | Rechnungen in einem Ordner | Eine einzige Kostenspalte |
| Dokumentenfristen | Warnungen nach 30, 15 und 7 Tagen (Business) | Kalender oder Gedächtnis | Bedingte Formatierung, die niemand öffnet |
| Mehrere Beteiligte | Unbegrenzt Benutzer, App auch offline | Ein Heft, in einem Handschuhfach | Widersprüchliche Kopien per E-Mail |
| Preis | Core kostenlos; Starter 29 USD und Business 99 USD pro Unternehmen und Monat | Druckkosten | Teil der Office-Lizenz |
Excel (.xlsx)
Häufige Fragen
Was gehört in ein Wartungsheft für Fahrzeuge?
Die Fahrzeugdaten (Kennzeichen, Marke, Modell, Baujahr, FIN, Kraftstoff, Erstzulassung), ein Wartungsplan mit Intervallen in Kilometern und Monaten, eine datierte Historie mit Kilometerstand, Arbeiten, Teilen, Kosten und Werkstatt sowie die Fristen für HU, Versicherung, UVV-Prüfung und Genehmigungen. Ergänzen Sie ein Notizfeld für Mängelmeldungen der Fahrer und Rückrufe.
Sollte ich nach Kilometern oder nach Monaten warten?
Nach beidem, und zwar nach dem, was zuerst eintritt. Vielfahrer erreichen zuerst die Kilometergrenze; Fahrzeuge, die viel stehen, zuerst die Zeitgrenze, weil Öl, Bremsflüssigkeit und Gummi trotzdem altern. Bei Staplern und Baumaschinen treten Betriebsstunden an die Stelle der Kilometer.
Wie lange sollte ich Wartungsnachweise aufbewahren?
Mindestens so lange, wie das Fahrzeug im Bestand ist, und beim Verkauf geben Sie die Historie an den Käufer weiter. Werkstattrechnungen unterliegen zusätzlich den handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Prüfen Sie außerdem, welche Nachweise Ihr Versicherer und die Berufsgenossenschaft verlangen.
Ist die Excel-Vorlage wirklich kostenlos?
Ja. Laden Sie sie herunter, drucken Sie sie aus, kopieren Sie das Blatt für jedes Fahrzeug und passen Sie die Arbeiten an Ihre Servicehefte an. Sie enthält keine Beispieldaten und verlangt kein Benutzerkonto.
Ortet FreeMaint Fahrzeuge per GPS?
Nein. FreeMaint ist eine Instandhaltungssoftware für Fuhrparks, kein Telematiksystem, und liest Kilometerstände nicht aus dem Fahrzeug aus. Zählerstände werden in der mobilen App oder beim Abschluss eines Arbeitsauftrags erfasst. Haben Sie bereits ein Ortungssystem, behalten Sie es; eine individuelle Integration kann Zählerstände über die authentifizierte API übertragen.
Welchen FreeMaint-Tarif brauche ich?
Der kostenlose Core-Tarif umfasst Fahrzeuge als Anlagen, Arbeitsaufträge mit Teilen und Arbeitszeit, kalenderbasierte vorbeugende Wartung und die mobile App, für unbegrenzt viele Benutzer. Pläne nach Kilometern oder Betriebsstunden erfordern Starter für 29 USD pro Monat. Dokumente mit Fristwarnungen, Fahrer, Tankbuch und verschachtelte Inspektionen gehören zu Business für 99 USD pro Monat. Der Preis gilt pro Unternehmen, nie pro Fahrzeug oder Benutzer.
Taugt dasselbe Wartungsheft für Transporter, Lkw und Stapler?
Ja, nur der Zähler ändert sich: Straßenfahrzeuge werden nach Kilometern und Monaten geplant, Stapler, Traktoren und Baumaschinen nach Betriebsstunden und Monaten. Flurförderzeuge müssen nach DGUV Vorschrift 68 zudem mindestens jährlich von einer sachkundigen Person geprüft werden. In FreeMaint erhält jedes Fahrzeug einen Kilometer- und einen Betriebsstundenzähler.
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Starten Sie mit dem kostenlosen Core-Tarif: Fahrzeuge anlegen, kalenderbasierte Wartungspläne einrichten und jeden Eingriff mit Teilen und Kosten dokumentieren. Kilometerauslöser kommen mit Starter hinzu, Dokumentenwarnungen mit Business, wenn Sie sie brauchen.
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